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Aktuelles

Ein Tag im Hamburger Schulmuseum

Am 11.12.2025 besuchten die beiden Pädagogikseminare von Herrn Dr. Langer und Herrn Behrens in ihrer letzten Sitzung vor den Weihnachtsferien das Hamburger Schulmuseum auf St. Pauli. Unter der kenntnisreichen Führung von Frau Hartmann-Olpak erkundeten wir die Ausstellungen zur Schule im Kaiserreich, zur Reformpädagogik der Weimarer Republik sowie zur Schule im Nationalsozialismus.

Der Ausflug bot uns nicht nur einen anschaulichen Einblick in die historischen Entwicklungen von Schule und Erziehung, sondern auch einen außerschulischen Lernort, der sich hervorragend für Exkursionen mit eigenen Lerngruppen eignet. Die Auseinandersetzung mit historischen Unterrichts- und Erziehungssituationen eröffnete uns einen reflexiven Blick auf die gesellschaftliche Bedingtheit von Erziehungsnormen – ein Erkenntnisgewinn, der angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen von besonderer Relevanz für jede Lehrkraft ist und über den Geschichtsunterricht hinausweist.

Gemeinsam mit Frau Hartmann-Olpak diskutierten wir zudem museumspädagogische Zugänge und Methoden und konnten konstruktiv zur anstehenden Weiterentwicklung der Ausstellung beitragen.

Fazit: Der Besuch bot eine intensive und lebendige Begegnung mit der Geschichte der Pädagogik und zahlreiche Impulse für die eigene schulische Praxis im Hier und Jetzt.

Seminartag

Im März 2026 finden im Rahmen der Pädagogikseminarveranstaltungen ein Seminartag statt. In den Gruppen der jeweiligen Einstellungsdurchgängen setzen sich unsere Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und im Quereinstieg mit den Themen

Inklusive Schule

Salutogenese im Lehrendenberuf

und/ oder

Digitalität und Schule auseinander.

Die Veranstaltungen werden durchweg positiv wahrgenommen und zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug und Handlungsorientierung aus. Einen kleinen Einblick in den Workshop zur Digitalität gibt es hier:

https://www.rsamkattenberge.de/buchholzer-studienseminar-zu-besuch/

Wald erleben

Die Fachseminare Sachunterricht besuchen das Walderlebnis Erhorn

 

 

Unsere Sachunterrichtsseminare besuchten den Außerschulischen Lernort der Niedersächsischen Landesforsten „Walderlebnis Erhorn“ und erkundeten diesen theoretisch und praktisch. Der Seminartag begann bei sonnig-heißem Hochsommerwetter im kühlen Fachwerkhaus mit einer praxisbezogenen Einführung durch die Försterin und Leiterin des Walderlebnis Erhorn Annika Böhm. Hiernach wurde die interessante Ausstellung individuell erkundet. Anschließend führte uns Frau Böhm über das Außengelände. Hier konnten neben den naturpädagogischen Möglichkeiten auch besondere Tierarten wie z.B. der Ameisenlöwe entdeckt werden. Nach der Mittagspause ging es in den Wald zu einer Walderlebnisführung, in deren Verlauf der Lebensraum Wald mit seiner Flora und Fauna praktisch erkundet, sachliches Wissen vermittelt und verschiedene naturpädagogische Methoden kennengelernt wurden. Der sehr informative Seminartag endete mit einer Abschlussreflexion am Walderlebnis Erhorn und dem Wetter entsprechend mit einem Eis.

Christin Oestmann, Ingo Herrmann (FSL Sachunterricht)

 

 

 

Herzlich willkommen!

Wir begrüßen unsere neuen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Quereinsteigende, die am 7. August ihren Dienst bei uns angetreten haben, und wünschen den neuen Lehrkräften einen guten Start in der Schule und in eine erfolgreiche Ausbildungszeit.

 

 

Transformationsprozesse sichtbar machen

Das Fachseminar Erdkunde besucht die Hafencity Hamburg

Das Thema „Wirtschaftsräume im Wandel“ lässt sich gut in der Hafencity Hamburg veranschaulichen. Um Veränderungen und Gegensätze aufzuspüren, trafen wir uns im Infocenter der Hafencity GmbH im Kesselhaus. Der Überblick am Modell gab zunächst Orientierung und Anlässe, über die Entwicklung und aktuelle Situation einzelner Quartiere und Bauten in der Hafencity zu diskutieren. Eine Mitarbeiterin informierte uns auch über die Tourenangebote für Schulklassen.


Bei bestem Hamburger Schmuddelwetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt ging es dann von der Wandgalerie über die Entwicklung des Sandtorhafens über die Pontons des Museumshafens (Was kostet eigentlich eine Nacht in der Unterkunft im alten Kran?) zum Besucherzentrum der Elbphilharmonie. Nach einem kurzen Besuch der Terrasse ging es mit Blick über den Grasbrookhafen zum ehemaligen Unilever-Haus, in das demnächst die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority einziehen will. Die Gegensätze der Bauten am Sandtorhöft zum gegenüberliegenden Industriehafen mit dem Autoterminal fallen ins Auge. Zur Mittagszeit gaben die Bauarbeiter rund um die große Baustelle des Westfield-Einkaufszentrums einen schönen Kontrast zu den anderen Passanten in der schicken Hafencity. Nachdem auch Störtebeker passiert war, ging es in die Zentrale von Greenpeace. Wir wurden freundlich empfangen und in einem Gespräch über die Bildungsangebote für Schulklassen informiert. Die interaktive Ausstellung im Foyer zu Umweltthemen bezieht sich dabei auf die Kampagnen der NGO. Abgerundet wurde die Exkursion mit Kaffee und Kuchen in der Speicherstadt.

 

 

LandArt – Kunst in und mit der Natur

Das Kunstseminar tagt im Schmokbachtal


Südlich von Buchholz befindet sich der Landschaftspark Schmokbachtal. Mit Unterstützung der Edmund-Siemers-Stiftung wird hier eine Naturfläche gepflegt, in der Natur und Kunst harmonisch miteinander verschmelzen. Bekannte LandArt-Künstler wie Chris Drury haben dort Steininstallationen gefertigt – aber auch Studierende der HFBK Hamburg arbeiten dort regelmäßig an Landschaftsprojekten.
Der Seminartag begann bei neblig-feuchtem Wetter im Pavillon des Neddernhofs. Nach einer theoretischen Einführung in die Kunstrichtung LandArt fand eine ausgiebige Geländeerkundung statt, bei der auch die Kunstwerke von Chris Drury besichtigt wurden.
Um sich der Kunstrichtung LandArt fachdidaktisch bedeutungsvoll zu nähern, wurden zunächst einige Übungen durchgeführt. Für den „Markt der Landart-Materialien“ wurden Naturmaterialien gesammelt und in einem Waldschaufenster gesichtet und ausgelegt. Eine darauf aufbauende Übung bestand darin, kleinere Projekte mit nur einem Material in die dritte Dimension zu bauen. In einem dritten Schritt sollten dann eigene LandArt-Werke im Naturpark Schmokbachtal installiert werden.
Wir danken Anna Siemers und der Edmund-Siemers-Stiftung für die Möglichkeit, auf dem Gelände des Naturparks getagt haben zu dürfen.

Silke Laarmann (Fachseminarleitung Kunst)

 

 

 

Mentorat – ein Angebot der Landeskirche für alle interessierten LiVD