„Von Federkiel und Rechenschieber – Schulgeschichte(n), gestern, heute und morgen“
– ein Besuch im Freilichtmuseum am Kiekeberg
Derzeit bietet das Freilichtmuseum am Kiekeberg mit der sehenswerten Sonderausstellung „Von Federkiel und Rechenschieber“ eine besondere Attraktion nicht nur für Lehrkräfte. Bei strahlendem Sonnenschein besuchten die Pädagogikseminare Grundschule den außerschulischen Lernort und die Sonderausstellung. Im Rahmen einer Führung über das Museumsgelände wurde das museumspädagogische Programm des Museums besprochen und insbesondere Aspekte des Museums als Lernort für BNE thematisiert. Die Sonderausstellung bietet eine intensive und lebendige Begegnung mit der Entwicklung des Landschulwesens von 1850 bis in die Gegenwart und zahlreiche Impulse für die Auseinandersetzung mit der eigenen Berufspraxis und dem Verständnis der eigenen Rolle als Lehrkraft. Neben Themen wie Wandel der Stundentafel, der Gestaltung von und der Ausstattung der Schulen mit Lehr- und Lernmaterialien wie der Raumgestaltung u.a.m. lag ein besonderer Fokus der Auseinandersetzung auf dem Wandel des Lehrerberufs von 1850 in die Gegenwart.
Christiane Sölter, PSL
https://www.kiekeberg-museum.de









Technisches Lernen mit Holz im Sachunterricht



Am 27.01 2026 fand eine gemeinsame Veranstaltung der beiden Fachseminare Sachunterricht im Werkraum der Grundschule Salzhausen statt. Das Thema war „Technisches Lernen mit Holz – sachgerechte Nutzung von grundlegenden Handwerkzeugen“. Die Veranstaltung begann mit einer kurzen theoretischen Einführung in die Thematik. Anschließend ging es bereits in die „Praxis“. Zunächst wurden hierbei diverse Holzarten und Holzwerkstoffe kennengelernt und auf ihre Eignung zur Nutzung mit den Schülerinnen und Schülern hin überprüft. Darauf folgte eine Einführung in die sachgerechte Nutzung von den grundlegenden Handwerkzeugen zur Holzbearbeitung, wie z.B. Raspel, Feile, Säge, Hammer, Kneifzange, Anschlagwinkel, u.v.m. . Bevor es in die praktische Nutzung der Werkzeuge durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst ging, wurden auch noch diverse rechtliche und organisatorische Aspekte für die Nutzung von Werkraum und Werkzeugen mit Schulklassen thematisiert. Der größte Teil der Veranstaltung wurde aber zur praktischen Erprobung der Werkzeuge anhand einfacher „Werkstücke“ genutzt. Die Veranstaltung endete mit einer Abschlussreflexion und mit der Präsentation der erstellten Werkstücke.
Christin Oestmann, Ingo Herrmann (FSL Sachunterricht)
Das SCHUBZ –
Besuch eines außerschulischen BNE-Lernortes





Im Januar 2026 fand das Pädagogikseminar des Studienseminars, das sich thematisch mit außerschulischen Lernorten in Niedersachsen und deren Bedeutung für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beschäftigte, im Schulbiologie- und Umweltbildungszentrum SCHUBZ statt. Das SCHUBZ wurde als außerschulischer Lernort vorgestellt, der vielfältige Möglichkeiten bietet, um Schüler*innen aktiv und praxisnah in das Lernen einzubeziehen. Besonders eindrucksvoll waren die Interaktionen mit Tieren wie der Dorngespenstschrecke und den Achatschnecken, die den LiVD einen direkten Bezug zur Natur ermöglichten. Ein weiteres Highlight war das Diorama Wald, das anschaulich die Lebensräume und die Biodiversität im Wald darstellte. Zudem bot das Naturjenga eine kreative Möglichkeit, sich mit ökologischen Themen auseinanderzusetzen und gleichzeitig Teamarbeit und Geschicklichkeit zu fördern. Im Seminar wurden auch die Herausforderungen der BNE im eigenen Unterricht diskutiert. Die Teilnehmenden reflektierten, wie sie nachhaltige Bildung in ihren Stunden integrieren können und welche Methoden dabei hilfreich sind.
Jeannine Gatzert, PSL
Besuch im Hamburger Schulmuseum


Am 11.12.2025 besuchten die beiden Pädagogikseminare von Herrn Dr. Langer und Herrn Behrens in ihrer letzten Sitzung vor den Weihnachtsferien das Hamburger Schulmuseum auf St. Pauli. Unter der kenntnisreichen Führung von Frau Hartmann-Olpak erkundeten wir die Ausstellungen zur Schule im Kaiserreich, zur Reformpädagogik der Weimarer Republik sowie zur Schule im Nationalsozialismus.
Der Ausflug bot uns nicht nur einen anschaulichen Einblick in die historischen Entwicklungen von Schule und Erziehung, sondern auch einen außerschulischen Lernort, der sich hervorragend für Exkursionen mit eigenen Lerngruppen eignet. Die Auseinandersetzung mit historischen Unterrichts- und Erziehungssituationen eröffnete uns einen reflexiven Blick auf die gesellschaftliche Bedingtheit von Erziehungsnormen – ein Erkenntnisgewinn, der angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Entwicklungen von besonderer Relevanz für jede Lehrkraft ist und über den Geschichtsunterricht hinausweist.
Gemeinsam mit Frau Hartmann-Olpak diskutierten wir zudem museumspädagogische Zugänge und Methoden und konnten konstruktiv zur anstehenden Weiterentwicklung der Ausstellung beitragen.
Fazit: Der Besuch bot eine intensive und lebendige Begegnung mit der Geschichte der Pädagogik und zahlreiche Impulse für die eigene schulische Praxis im Hier und Jetzt.
Christian Langer, PSL


Wald erleben
Die Fachseminare Sachunterricht besuchen das Walderlebnis Erhorn




Unsere Sachunterrichtsseminare besuchten den Außerschulischen Lernort der Niedersächsischen Landesforsten „Walderlebnis Erhorn“ und erkundeten diesen theoretisch und praktisch. Der Seminartag begann bei sonnig-heißem Hochsommerwetter im kühlen Fachwerkhaus mit einer praxisbezogenen Einführung durch die Försterin und Leiterin des Walderlebnis Erhorn Annika Böhm. Hiernach wurde die interessante Ausstellung individuell erkundet. Anschließend führte uns Frau Böhm über das Außengelände. Hier konnten neben den naturpädagogischen Möglichkeiten auch besondere Tierarten wie z.B. der Ameisenlöwe entdeckt werden. Nach der Mittagspause ging es in den Wald zu einer Walderlebnisführung, in deren Verlauf der Lebensraum Wald mit seiner Flora und Fauna praktisch erkundet, sachliches Wissen vermittelt und verschiedene naturpädagogische Methoden kennengelernt wurden. Der sehr informative Seminartag endete mit einer Abschlussreflexion am Walderlebnis Erhorn und dem Wetter entsprechend mit einem Eis.
Christin Oestmann, Ingo Herrmann (FSL Sachunterricht)
LandArt – Kunst in und mit der Natur
Das Kunstseminar tagt im Schmokbachtal


Südlich von Buchholz befindet sich der Landschaftspark Schmokbachtal. Mit Unterstützung der Edmund-Siemers-Stiftung wird hier eine Naturfläche gepflegt, in der Natur und Kunst harmonisch miteinander verschmelzen. Bekannte LandArt-Künstler wie Chris Drury haben dort Steininstallationen gefertigt – aber auch Studierende der HFBK Hamburg arbeiten dort regelmäßig an Landschaftsprojekten.
Der Seminartag begann bei neblig-feuchtem Wetter im Pavillon des Neddernhofs. Nach einer theoretischen Einführung in die Kunstrichtung LandArt fand eine ausgiebige Geländeerkundung statt, bei der auch die Kunstwerke von Chris Drury besichtigt wurden.
Um sich der Kunstrichtung LandArt fachdidaktisch bedeutungsvoll zu nähern, wurden zunächst einige Übungen durchgeführt. Für den „Markt der Landart-Materialien“ wurden Naturmaterialien gesammelt und in einem Waldschaufenster gesichtet und ausgelegt. Eine darauf aufbauende Übung bestand darin, kleinere Projekte mit nur einem Material in die dritte Dimension zu bauen. In einem dritten Schritt sollten dann eigene LandArt-Werke im Naturpark Schmokbachtal installiert werden.
Wir danken Anna Siemers und der Edmund-Siemers-Stiftung für die Möglichkeit, auf dem Gelände des Naturparks getagt haben zu dürfen.
Silke Laarmann (Fachseminarleitung Kunst)



Mentorat –
ein Angebot der Landeskirche für alle interessierten LiVD

