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Sicherheit und Nachhaltigkeit im naturwissenschaftlichen Unterricht

„Naturwissenschaftliche Grundbildung ermöglicht dem Individuum eine aktive Teilhabe an Meinungsbildung und gesellschaftlicher Kommunikation über technische Entwicklung und naturwissenschaftliche Forschung und ist deshalb wesentlicher Bestandteil von Allgemeinbildung.“ (Niedersächsischen Kultusministerium (2013): KC für die Oberschule, Naturwissenschaften)

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bedarf es in der Unterrichtspraxis eines konkreten prozeduralen Wissens, das im Lehramtsstudium in den meisten Fällen nur in Ansätzen behandelt wird.

Mit unserer Zusatzqualifikation, die sich an LiVD aller Fächer, insbesondere des Sachunterrichts und der Naturwissenschaften richtet, wollen wir Ihnen in drei Modulen das nötige Handlungswissen vermitteln.

Modul 1: Sicherheit

Wer an meiner Schule ist eigentlich für die Sicherheit in den Fachräumen zuständig? Mit welchen Tieren oder anderen Realobjekten darf ich in meinem Unterricht arbeiten? Wieviel Volt darf in einem Schülerexperiment die Spannung betragen? Und wie schreibe ich eine Gefährdungsbeurteilung?

Diese und sehr viele weitere Beispiele werden wir zusammen mit den Grundlagen des schulischen Arbeitsschutzes im Rahmen unseres ersten Moduls bearbeiten, um Ihnen die nötige Handlungssicherheit für Ihre Unterrichtspraxis zu geben.

Modul 2: Nachhaltigkeit

Neben den Grundlagen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) beschäftigen wir uns in diesem Modul mit der Frage, wie wir auch unseren Unterricht möglichst nachhaltig gestalten können und mit geringem Materialaufwand trotzdem dem Anspruch an ein handlungsorientiertes Vorgehen genügen können.

Extraktion der eigenen DNA

Modul 3: Naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung

Trennung von Blattfarbstoffen

Anhand vielfältiger Freihandversuche werden in diesem Modul die fächerübergreifenden Erkenntnismethoden der Naturwissenschaften eingängig beleuchtet und selbstständig durchgeführt.

Organisation der Zusatzqualifikation

  • Teilnahme an den Modulen, die an drei gesonderten Terminen innerhalb des ersten oder zweiten Ausbildungshalbjahres im Umfang von insgesamt 24 Stunden stattfinden
  • Abschluss der Zusatzqualifikation durch ein 20minütiges Kolloquium über die Inhalte der Module
  • Die Teilnahme wird nach erfolgreicher Bewerbung zertifiziert und ist bewerbungswirksam.