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Deutsch als Zweitsprache – Sprachsensibler (Fach-)Unterricht


„Die Grenzen meiner Sprache
sind die Grenzen meiner Welt.“
(Ludwig Wittgenstein)

NEUE TERMINE nach den Sommerferien 2020:   Anmeldung

11. September 2020 von 14.30 bis 18.30 Uhr: Workshop „Lernvoraussetzungen und Rahmenbedingungen“

12. September 2020 von 9 bis 17 Uhr: Workshop „Diagnostik, Didaktik und Methodik“

26. September 2020 von 9 bis 17 Uhr „Sprachsensibler (Fach-)Unterricht“

Der erste Durchgang wurde im Januar 2020 erfolgreich zertifiziert, der zweite Durchgang befindet sich noch im Prozess und nun freuen wir uns auf weitere Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die sich nach den Sommerferien mit der sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung auseinandersetzen möchten.

Das Unterrichtsfach Deutsch ist ausdrücklich keine Voraussetzung zur Teilnahme!

Kontaktieren Sie uns bei Fragen zur Konzeption gerne per Mail oder über die Verwaltung des Studienseminares Buchholz.

Verbindliche Anmeldungen – (Teilnehmerzahl ist begrenzt) – können Sie schriftlich an das Studienseminar senden: poststelle@seminar-bhz-ghrs.niedersachsen.de

 

Nadine Studtmann und Ineke Wempen (Fachseminarleiterinnen Deutsch)

 

 

Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation

Im August 2019 durften wir nun mit dem ersten Durchgang der Zusatzqualifikation starten. Die Gruppe setzte sich aus vierzehn Lehrerkräften im Vorbereitungsdienst zusammen, die sowohl im Primar- als auch im Sekundarbereich tätig sind und die nicht nur als angehende Deutschlehrerinnen, sondern auch als Erdkunde-, Sachunterrichts-, Mathematik-, Religions-, Chemie- und Englischlehrerinnen im Umgang mit DaZ-Lernern/-innen handlungsfähig werden wollen.

Ausgehend von eigenen Sprachbiografien, unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben, bezugnehmend auf die Bedeutung der Herkunftssprache und ihrem Unterschied zum Deutschen, die Ausgangssituationen in Schulen berücksichtigend, beschäftigen wir uns mit Grundlagen des Erst- und Zweitspracherwerbs, phonetischen Besonderheiten des Deutschen, Verfahrenstypen der Sprachstanddiagnostik und der Förderplanarbeit.

Darüber hinaus benannten wir die Unterschiede zwischen der Alltagssprache und der Bildungssprache, die zur erfolgreichen Teilhabe im Fachunterricht erlernt werden muss, und thematisierten Maßnahmen im Umgang mit dieser sprachlichen Heterogenität wie z. B. das Scaffolding.

Alle Inhalte wurden im Hinblick auf die eigene Lerngruppe, einen bestimmte/n DaZ-Lerner/in und das eigene Fach konkretisiert und werden in den kommenden Monaten basierend auf der Diagnostik und der Erstellung eines Förderplans eines/er Schüler/in unterrichtlich realisiert werden.

Dieser Praxisbezug wird durch einen Unterrichtsbesuch der Fachseminarleiterinnen begleitet werden. Die zwanzigstündige Zusatzqualifikation wird mit einem Kolloquium enden, bei der auch die Fallbeschreibung thematisiert werden wird.

Wir haben mit einer motivierten, engagierten Gruppe gearbeitet und freuen uns schon auf die Unterrichtsbesuche!

Nadine Studtmann und Ineke Wempen (Fachseminarleiterinnen Deutsch)